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Kapstadt (Cape Town)

Eine der schönsten Städte der Welt ...

 

Am 31. Januar war es endlich soweit - unser Flugzeug der "South African Airways" hob ab in Richtung Südafrika.

Nach ca. 12 Stunden Flug landeten wir kurz vor Sonnenaufgang in Kapstadt.

 

Wer diesen atemberaubenden Blick genießen möchte, sollte an einer "Sunset" Tour teilnehmen.


 


Das Zentrum ("City Bowl")

 

 

In Kapstadt hat man von fast überall einen faszinierenden Blick auf den Tafelberg. Besonders imposant ist die Wolkendecke (Tafeltuch), die sich sehr schnell über den Rand des Tafelberges bewegt. In der Stadt selber kann man dann den Wind deutlich spüren.

Unser Hotel war für 8 Tage das "Park Inn Greenmarket-Square".

Es ist ein idealer Ausgangspunkt um Kapstadt zu entdecken. Es liegt zentral und direkt neben einem Taxi-Sammelpunkt.

Das Hotelrestaurant "The Famous Butchers Grill" kann man wirklich empfehlen (unbedingt die "grilled steaks" probieren - wem das Mr.-Steak 400g nicht ausreicht, der kann auch ein Pfund bestellen).

Auf dem lebhaften Greenmarket-Square ist von Montag bis Samstag ein afrikanischer Souvenirmarkt. Außerdem kann man einige historische (Art-Deco-)Gebäude entdecken.

Auf dem Weg Richtung Castle of Good Hope kommt man an der City Hall (Rathaus der Stadt) vorbei. Der Vorplatz "Grande Parade" dient, wenn nicht gerade Flohmarkt ist, als großer Parkplatz.

Das Gebäude stammt aus dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und bietet einen imposanten Anblick.

Das "Castle of Good Hope" ist das älteste Gebäude in Südafrika. Das fünfeckige heutige Castle war einst aus Holz und ist unter Jan van Riebeeck im Jahre 1652 erbaut worden.

Eine Besichtigung kann mehrere Stunden dauern, wenn man die Museen und Galerien mit einbezieht. (Bild: Brunnen im hinteren Teil des Castle)

Das "Gold of Africa Museum" in der Strand Street liegt zwar etwas versteckt, lohnt aber dennoch einen Umweg.

Das wohl bekannteste Exponat des Museums ist ein goldener Löwe.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Long Street. Das "Purple Turtle" ist nur ein Beispiel für die Architektur dieser Straße.

Wer Live Musik und gutes Essen genießen möchte sollte ins "Mama Africa" in der Long Street gehen. (Reservierung notwendig und leider etwas überteuert)

Kapstadt erkundet man tagsüber am besten zu Fuß - für einen guten Überblick können wir die "CitySightseeing Cape Town" Stadtrundfahrt im roten, offenen Doppeldeckerbus empfehlen. (Für die Erkundung des Umlands gibt es noch eine blaue Linie)


V & A Waterfront

 

Blick auf die V&A Waterfront mit dem Old Port Captain's Building von 1904.


Der Clock Tower an der V&A Waterfront ist ein Wahrzeichen Kapstadts und ein Besuchermagnet. Rechts dahinter ist der "Nelson Mandela Gateway" - von wo aus die Gefängnisinsel Robben Island besucht werden kann.

 

Robben im Hafen von Kapstadt.

 

V&A Waterfront bei Nacht von der Terasse der Victoria Wharf aus gesehen.

 

Wer länger in Kapstadt ist, sollte auf jeden Fall das "Two Oceans Aquarium" besuchen. Es lohnt sich sehr, denn hier können die Bewohner der beiden Ozeane (Indischer und Atlantischer) beobachtet werden.

 

Für das Two Oceans Aquarium sollte man ausreichend Zeit (3-4 Stunden) einplanen.

 

 


Das "Boo Kaap" & Company Garden

 

 

Zwischen dem Signal Hill und der Buitengracht liegt das Bo-Kaap (übers.: über-Kapstadt). Der Stadtteil wird auch oft als Viertel der Kap-Malaien bezeichnet und ist das Zentrum der islamischen Gemeinde Kapstadts.

Es ist ein sehr ruhiges Viertel und viele der teils historischen Häuser sind bunt angestrichen. Wenn man durch die kleinen Gassen schreitet fühlt man sich wie in einer anderen Welt.

Südöstlich vom Bo-Kaap liegt "Company's Garden". Der Park ist eine Oase im Herzen Kapstadts und bekannt für seine zutraulichen, grauen Eichhörnchen.

Am Rande des Parks befinden sich die "Houses of Parliament" mit dem Tuynhuis (Residenz des Präsidenten). Das Parlament ist, anstelle von Pretoria, von Januar bis Juni Regierungssitz von Südafrika.

Blick auf das "Tuynhuis" - im Hintergrund der Tafelberg mit Tafeltuch.

Die Gärten wurden von Sir Herbert Baker gestaltet. In der Mitte des Parks gibt es ein kleines Restaurant mit Erfrischungen.


Auf dem Tafelberg

 

Der 1.086 m hohe Tafelberg gilt als ein Wahrzeichen Kapstadts. Die Aussicht auf die City und das Meer ist sensationell.

 

 

Die über 1 km lange Auffahrt mit der Seilbahn dauert ca. 7 Minuten. Während der Fahrt rotiert die Gondel um 360°. Egal wo man steht - ein Ausblick zu allen Seiten ist garantiert.

Die Flora des Tafelbergs ist einzigartig. Zu der "Fynbos" Vegetation gehören der seltene "Silver Tree", Iris-Arten, Proteen und viele Erika Gewächse. Leider haben wir keine Dassies gesehen - ihnen war es wohl zu warm.

Auf den ausgedehnten Wanderwegen kann man das Tafelbergplateau erkunden. Es gibt drei so genannte "Walks" denen man folgen kann.

Blick auf den Tafelberg mit Tafeltuch von der V&A Waterfront aus.


Robben Island

 


Die Gefängnisinsel "Robben Island" gehört wegen ihrer Vergangenheit zu den bekanntesten Orten Südafrikas. Während der Apartheid wurden auf der Insel politische Gefangene inhaftiert.


Der wohl bekannteste Gefangene war Nelson Mandela, der einen großen Teil seiner 27-jährigen Haft auf Robben Island verbüßte. Wie auch alle anderen Gefangenen musste Mandela unter unmenschlichen Bedingungen im Steinbruch der Insel arbeiten.

Blick zurück auf Kapstadt und den Tafelberg - wegen des kalten Atlantiks und der Haie war an eine Fluch nicht zu denken.

Heute führen ehemalige Häftlinge die Besucher durch das Gefängnis und berichten von ihren Erlebnissen zur Zeit der Apartheid.

Auch die Gefängniszelle von Nelson Mandela wird während des Rundgangs besichtigt. Beim Anblick und der Beschreibung der Zellen kann man sich schnell vorstellen unter welchen Bedingungen die Häftlinge leben mussten.

Vom Nelson Mandela Gateway an der Waterfront kann man mit dem Schnellboot zur Insel fahren. (Bei schlechtem Wetter wird der Bootsverkehr zur Insel eingestellt.) Tipp: die Karten ein paar Tage vorher kaufen, da sie oft ausverkauft sind.

Auf der Insel gibt es eine Pinguinkolonie, die nach der Führung auf eigene Faust besichtigt werden kann. Wenn man Glück hat laufen die Tiere einem direkt vor die Füße :o)



 

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    letzte Änderung:  11:14 23/11 2007


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