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Einleitung der Diplomarbeit

 

"Konzept zur Softwareentwicklung im Bereich Versicherungswesen auf Basis wieder verwendbarer Komponenten mit Schwerpunkt Architektur und Frameworks"

 

 

Motivation

 

Die Entwicklung kommerzieller sowie nicht kommerzieller Informationssysteme ist neben dem erheblichen Zeitaufwand durch eine hohe fachliche und technische Komplexität gekennzeichnet. Aus diesem Grund gewinnen Wiederverwendbarkeit, Wartbarkeit und die Erweiterbarkeit solcher Systeme immer mehr an Bedeutung.

Ein Ansatz zur Lösung dieses Problems stellt die komponentenbasierte Softwareentwicklung (component based software engineering (CBSE)) dar [dumke00]. Sie erlaubt beispielsweise, bei einem Technologiewechsel den Austausch einzelner Komponenten, ohne das Gesamtsystem komplett überarbeiten zu müssen. Außerdem können bereits implementierte Softwarekomponenten in anderen Projekten wieder verwendet werden. Diese Vorgehensweise minimiert die Entwicklungszeit und erhöht die Rentabilität eines Systems.

Als ein weiterer wesentlicher Bestandteil komplexer Informationssysteme sollen auch die Datenhaltungssysteme in die komponentenbasierte Softwareentwicklung integriert werden.

Gegenwärtig existiert jedoch eine Vielzahl von Anwendungen, welche untereinander nicht kompatible Datenhaltungssysteme zur Verwaltung von Daten einsetzen.

Ferner haben sich relationale Datenbankmanagementsysteme (RDBMS) in den letzten Jahren aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Performance zur dominierenden Technologie entwickelt. Die fehlende Möglichkeit, objektorientierte Strukturen auf relationale Datenmodelle abzubilden (Impedance Mismatch), kann als ein weiteres Problem der Softwareentwicklung angeführt werden.

In diesem Bereich versprechen Persistenztechnologien eine datenbankunabhängige Entwicklung zu gewährleisten, und somit die Austauschbarkeit der Datenhaltungskomponente zu erhöhen.

 

Zielstellung der Arbeit

 

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, für die ISIK AG - Magdeburg ein Konzept zur Entwicklung von wieder verwendbarer Vergleichssoftware für Versicherungen zu erstellen.

Der erste Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswahl einer geeigneten Softwarearchitektur auf Basis der Java 2 Platform Enterprise Edition (J2EE).

Dabei ist zu beachten, dass den späteren Nutzern sowohl ein Webportal, als auch eine Rich Client Anwendung zur Verfügung stehen soll. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine datenbankunabhängige Entwicklung, um den problemlosen Austausch der Datenhaltungskomponente zu gewährleisten.

Den zweiten Schwerpunkt dieser Arbeit bildet die Untersuchung von verschiedenen Präsentationsframeworks zur Unterstützung der Anwendungsentwicklung. Anhand der Anforderungen ist ein geeignetes Framework auszuwählen, welches die Umsetzung der Darstellungskomponente erleichtert.

Um die Anwendungsentwicklung zu beschleunigen und die Kosten zu reduzieren, soll anschließend der Einsatz von Open Source Plugins für die Entwicklungsumgebung Eclipse untersucht werden.

Am Ende des Prozesses soll die Umsetzung eines Prototyps basierend auf den Ergebnissen dieser Arbeit erfolgen. Der Rational Unified Process (RUP) soll dabei während des gesamten Verlaufs als Vorgehensmodell für die Softwareentwicklung eingesetzt werden.

 

Gliederung der Arbeit

 

Die für die Umsetzung eines Vergleichssystems für Versicherungen möglichen Architekturvarianten werden im Kapitel "Die Architektur des Softwaresystems" näher erläutert. Der Schwerpunkt für die Auswahl einer Architektur wird dabei auf einen hohen Grad an Wiederverwendbarkeit der Einzelkomponenten gelegt.

Im dritten Kapitel dieser Diplomarbeit werden ausgewählte J2EE Webframeworks vorgestellt und ihre Einsatzkriterien verglichen, wobei besonders die Funktionalitäten

der betrachteten Produkte eine entscheidende Rolle spielen.

Im Abschnitt "Frameworks" werden die Vor- und Nachteile dieser Frameworks noch einmal herausgestellt und abschließend ein geeignetes Produkt für die Präsentationsschicht des Softwaresystems ausgewählt.

Im vierten Kapitel wird der Einsatz möglicher Eclipse Plugins für die Umsetzung des Gesamtsystems diskutiert. Im Rahmen dieses Kapitels werden spezielle Plugins vorgestellt, welche die Anwendungsentwicklung in Teilabschnitten unterstützen.

Die Implementierung eines webbasierten Prototyps des Vergleichssystems wird im fünften Kapitel beschrieben.

Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Arbeit mit einem kurzen Ausblick auf mögliche Veränderungen und Erweiterungen des Vergleichssystems. Die in der Entwurfsphase entstandenen vollständigen Modelle und Diagramme sind im Anhang zu finden.

 

 




    letzte Änderung:  08:24 08/12 2005


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